Thermische Solaranlagen In Deutschland werden thermische Solaranlagen üblicherweise ergänzend zur konventionellen Heizungsanlage eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht dabei in der Wassererwärmung. In Abhängigkeit vom Wirkungsgrad und der Größe des eingesetzten Solarkollektors sowie weiterer Randbedingungen wie Dachneigung und Ausrichtung können bis zu 60 % des jährlichen Warmwasserbedarfes eines durchschnittlichen Einfamilienhauses oder kleineren Mehrfamilienhauses gedeckt werden. Im Sommer kann die Solaranlage die Warmwasserbereitung oft bis zu 100 % übernehmen. 
Bereits nach der kurzen Laufzeit von ca. 1,5 bis 2,5 Jahren hat die Solaranlage die Energie, die zu ihrer Herstellung und zum Transport aufgewandt wurde, erwirtschaftet. Diese kurze so genannte energetische Amortisationszeit erreicht derzeit keine andere Technik zur Energiebereitstellung. Positiv ist auch die lange Lebensdauer der Solaranlagen von 20 Jahren und länger sowie die Reduzierung des Schadstoffausstoßes.
Alles gute Argumente, sich für eine Solaranlage zu entscheiden. Dabei besteht die Wahl zwischen dem Einbau durch einen Fachmann oder dem Selbsteinbau der Solaranlage. Auf dem Markt werden verschiedene Selbstbau-Solaranlagen angeboten. Vor dem Kauf einer solchen Anlage muss der Inhalt des Pakets sorgfältig geprüft werden. Viele Komplett-Bausätze beinhalten nicht das Material zur Verrohrung der Anlage im Haus.
Deshalb ist zum Kostenvergleich eine vorherige umfangreiche eigene Anlagenplanung unumgänglich, bei der auch der eigene Arbeitszeitaufwand zu berücksichtigen ist.
Komponenten einer thermischen Solaranlage Die thermische Solaranlage besteht aus folgenden Komponenten: Solarkollektoren, Wärmespeicher, Rohrleitungen mit Wärmeträgerflüssigkeit, Solarkreisumwälzpumpe sowie Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen. Der wichtigste Bestandteil der Solaranlage ist der Solarkollektor. Hier trifft die Sonnenstrahlung auf den Absorber, der sich aufgrund seiner dunklen Farbe sehr schnell aufheizt. Die Wärme wird an die ihn durchströmende Wärmeträgerflüssigkeit abgegeben.
Sth-300
Der Hochleistungs-Vakuum-Röhrenkollektor Sth-300 arbeitet nach dem bewährten Heatpipe-Prinzip und bietet dadurch eine besonders hohe Betriebssicherheit. Eines der Einsatzgebiete des Sth-300 sind Anlagen, bei denen mit längeren Phasen hoher Sonneneinstrahlung ohne Wärmeabnahme, so genannte Stagnationsphasen zu rechnen ist. Die trockene Anbindung der Heatpipe-Röhren im Sammler und die integrierte Temperaturbegrenzung sorgen für besonders hohe Betriebssicherheit.
Heatpipe-Prinzip für hohe Betriebssicherheit Beim Heatpipe-Prinzip durchströmt das Solarmedium die Röhren nicht direkt. Stattdessen zirkuliert ein Trägermedium in einem speziellen Absorber, verdampft bei Sonneneinstrahlung und gibt die Wärme über einen Wärmetauscher an das Solarmedium ab.
Doppelt tauscht besser Die Kondensatoren sind vollständig umschlossen vom patentierten Doppelrohr-Wärmetauscher Duotec. Dieser nimmt die Wärme besonders gut auf und gibt sie an das vorbeiströmende Wärmeträgermedium ab.
Einfache Montage und Wartung Bei der Montage lassen sich die Kollektoren durch die bewährten Edelstahl-Wellrohr-Steckverbinder schnell untereinander verbinden. Die einzelnen Röhren werden durch axiales Drehen exakt zur Sonne ausgerichtet. Die Anbindung der Röhren erfolgt trocken, also ohne direkten Kontakt zwischen Trägermedium und Wasser-Glycol-Gemisch. Dadurch entsteht eine perfekte Anbindung der Röhren, die zum Beispiel auch einen Austausch einzelner Röhren bei gefüllter Anlage ermöglicht.
Sicherheit gegen Überhitzung Auch besonders intensive Sonneneinstrahlung kann dem Sth-300 nichts anhaben. Seine integrierte Temperaturbegrenzung schützt ihn zuverlässig vor Überhitzung.
Hochwertige Materialien Für Zuverlässigkeit, Betriebssicherheit und eine lange Nutzungsdauer auf hohem Niveau stehen hochwertige, korrosionsbeständige Materialien. Eingesetzt werden unter anderem Borosilikat-Glas, Kupfer und Edelstahl. - Info anfordern !
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